Guten Morgen, liebe Kaffeeliebhaber:innen,
seit heute Morgen dreht dieses, fast vergessene Lieblingslied von mir in meinem Kopf Unendlichkeitsschleifen .. „Da fährt ein Bus“ von Mark Forster… Das kennt vermutlich kaum einer…die meisten Menschen singen mit durchschnittlicher bis unterirdischer Textsicherheit „Chöre“ und „Wir sind groß“ mit… doch Mark hat so viele, wirklich gehaltvolle Lieder. 🙂
Er singt in diesem Buslied von den Möglichkeiten, die uns das Leben bietet und fordert auf, sie anzunehmen und Vertrauen in das Leben zu haben. Wichtig ist, anzufangen, den ersten Schritt zu tun – in den Bus zu steigen. Auch deshalb mag ich es und ihn! Ich werde es heute noch unzählige Male abspielen, weil ich es fast vergessen hätte. Nicht nur das Lied, auch die Chancen und das Potenzial, das ich-und die jeder von uns- im Leben haben. Dabei ist egal, ob man gerne Bus fährt oder die „Öffis“ aufgrund ihres misslichen Zeitmanagements verflucht, … denken wir sinnbildlich! Der Bus bringt uns den Perspektiven nahe, die Entscheidung, ob wir einsteigen, liegt bei uns. Im „Verkehrsnetz“ des Lebens stehen wir alle. Im Folgenden habe ich den Text von Mark für euch fett markiert, meine Gedankenspiele gedenke ich, darunter zu setzen… 🙂
Es gibt Tage, da geh´ ich alle zehn Minuten auf den Balkon…
…oder auf die Terrasse, das bleibt sich gleich. Die, die keinen Balkon oder eine Terrasse besitzen, könnten definitiv ein Fenster aufmachen. Es geht um die frische Luft, die man oder Mark und ich für einen klaren Kopf brauchen. Wenn es das erste Mal nicht ausreicht, versuchen wir es zehn Minuten später erneut, bis die Klärung der Gedanken eintritt, der freie Raum im Hirn und im Herz sich öffnet. Manchmal oder oft braucht es Geduld im Leben, mit dem Leben, mit sich, anderen…
Da guck´ ich weit über die Dächer dann und denk mich davon…
…und träume, wie es wäre, wenn es anders oder wenn ich woanders wäre – detailliert bis ins Detail – vielleicht eine Sehnsucht spüre. Die Visionen, die näher kommen, je intensiver ich darüber nachdenke… und meinen Blick dabei über die Dächer oder was sich eben so anbietet, schweifen lasse…
Und manchmal fühl ich mich wie festgenäht hier, komm nicht vom Fleck
Kleine Resignation… ich sitze hier fest- auch in meinem Kopf, denke an alle Konsequenzen, vor allem an die anderen, Freunde, Familie, Arbeit, bloß nicht an mich und denke, eigentlich unmöglich… kann nicht, alles muss bleiben wie es ist…
Dabei müsst ich nur den Flur hinunter, durch die Tür und wär weg
kurz hinspinnen… wenn ich doch, na dann, wäre es eine Entscheidung, die mein Leben verändern könnte. Der Weg zur Bushaltestelle ist nicht weit, nur den Flur hinunter… zur Tür hinaus – es ist gleich um die Ecke…
Vielleicht weil´s so einfach ist,
kommt´s dass man so leicht vergisst,
egal wohin ich will da fährt ein Bus
Ich weiß, wo die Bushaltestelle ist. Wenn nicht, finde ich es sehr leicht heraus. Ich kann einfach einsteigen!
Vielleicht ist es tatsächlich einfacher, als mein Verstand es mir weismachen will. Ein Bus fährt immer, von überall, ich komme schon weiter, manchmal mit Umstieg. Manchmal sehe ich erst beim Aussteigen, wo ich angekommen bin.
Vergessen wir die Möglichkeiten, die das Leben uns bietet, aus Angst vor Veränderung, vor Nicht-Planbarkeit? Lassen wir uns nicht gerne überraschen? Nicht, wenn wir viel verlieren können. Doch was können wir verlieren? Die Menschen, die uns schätzen und lieben, bleiben an unserer Seite. Die wirtschaftliche Seite wird manchmal überschätzt. Wichtig, sie einschätzen zu können, aber schaffbar. Der Mut, mal etwas anders zu machen, nicht auf der offensichtlichen Linie zu laufen. Veränderungen erfrischen!
Muss nur rein und sitzenbleiben bis zum Schluss.
Also, nur Mut und hinein mit mir. Ich halte aus, dass es sich anders anfühlt, neu, ungewohnt, unsicher…. aber durchhalten und dann weitersehen… es wird sich alles finden…
Es geht so steil bergauf, danach steig ich aus,
Vermutlich wird es anstrengend, doch es wird sich lohnen…
Geh das letzte Stück zu Fuß…
Bewusst und langsam gehe ich zielsicher meinen Weg, auf mein Ziel, meine Wünsche, meine Träume zu… bin da.
Denn egal, wo ich auch bin, es gibt einen Weg,
Egal, wie meine Situation sein mag, bin ich zuversichtlich, dass es einen guten Weg für mich geben wird.
Er wird dort so lang sein, bis ich ihn geh!
Ich brauche mich nicht beeilen, unter Druck setzen, stressen, denn es ist mein Weg und er wird auf mich warten.
Egal wohin, ich komm dahin, wie genau, werd ich schon sehen…
Egal, was und wo ich mein Ziel setze, ich werde es erreichen, und das „Wie“ werde ich auf dem Weg erfahren. Ich werde wachsen, lernen und wissen, ich kann auf mich vertrauen.
Hui, so emotional für mich, dieses Lied, dieser Text. Hört doch einfach mal rein und vielleicht passt es auch für euch und eure Lebenssituation. Wenn nicht, ist es trotzdem ein schönes Lied, welches sich zu hören lohnt.
Meine Erkenntnis, diesmal dank Mark Forster, ist wieder einmal, auf mich zu vertrauen und zuversichtlichen Mutes meinen Weg zu gehen.
Liebste und hochemotionale Grüße
Bine

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